Ein Gymnasium für Schönefeld: Heute war Eröffnung

Großer Bahnhof heute am Goethe Gymnasium. Staatsministerin für Kultus Frau Kurth überbringt zur Eröffnungsfeier die Förderbestätigung. Auch Oberbürgermeister Burghard Jung, Landtagsabgeordneter Holger Gasse (CDU), die Stadträte Frau Hollick (DIE LINKE), Frau Köhler-Siegel (SPD), Frau Kreft (die Grünen) und Karsten Albrecht (CDU) und viele andere sind mit dabei. Aus der Stadtverwaltung ist unter anderen auch Frau Klöter und Baubürgermeisterin Frau Dubrau da. Die Aula ist voll besetzt.

Sozialbürgermeister Prof. Fabian lässt es sich nicht nehmen, die Eröffnung zu moderieren.

OBM Jung spricht von der Entscheidung in Schönefeld ein Gymnasium zu bauen. Man wollte erst eine Handelsschule hinsetzten. Das sich auch die August-Herman-Franke Schule fast zwei Jahre mit Baulplänen um den Stadtort bemüht hatte, lässt er unerwähnt. Er freut sich, dass es jetzt wieder eine Goethe Schule in Leipzig gibt. Er macht darauf aufmerksam, dass das Evangelische Schulzentrum EvaSchulze früher Goethe Schule hieß. Und wie so oft bei Schuleröffnungen weißt er auf die Schulschließungen hin, die er bis 2001 begleiten musste. Er allein haben in seiner Amtszeit als Sozialbürgermeister 30 Schulen geschlossen.

Die Sanierung habe 20 Mill Euro gekostet. Obwohl die Schulbaurichtlinie keine Aula vorsieht, konnte diese hier erhalten werden. Die Turnhalle kommt allerdings erst später, solange müssen man sich behelfen. Anders geht nicht, so seine Meinung.

Staatsministerin Frau Kurth übergibt Förderscheck an Schulleiter Herrn Coccejus.
Staatsministerin Frau Kurth übergibt Förderscheck an Schulleiter Herrn Coccejus.

 

Staatsministerin Frau Kurth spricht von den Schülerzahlen, die sich seit 1990 halbiert haben. Sie freut sich, dass die Fördermittel hier richtig gut angelegt sind. Historische Schulgebäude sind eine gute Möglichkeit, den Schülern Geschichtsbewusstsein zu geben.  Die Schule habe auch ein gut gemischtes Lehrerkollegium. OBM Jung und sie wünschen der Schule alle Gute.

Der Schulleiter Herr Coccejus spricht von den 30 Lehrer die zur Zeit ca. 300 Schüler unterrichten. Das Haus sei auch schon gut gefüllt, den Klassen aus dem Brockhausgymnasium ziehen mit ein, um die dortige Sanierung zu ermöglichen.

Eines der Fachkabinette im neuen Goethe Gymnasium. Stadträte und -verwaltung nutzen die Möglichkeit, die Schule von Innen anzusehen. Mit dabei sein darf die Stadtelternsprecherin Petra Elias

Die Schule habe sich den Goethe Spruch

Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.

zum Schulcredo erhoben. Er freut sich, dass viele Eltern mit dem Erstwunsch Goethe-Schule ihr Kind an seine Schule entsendet haben. Er bedankt sich bei Partnern und Unterstützern: den Nachbarn, der Friedhofsgemeinschaft, den Architekten und Bauleitern und besonders beim Förderverein der Goethe Schule, den es schon vor der Schule gab.
Er durfte in die Pläne rein schauen, Anmerkungen machen und nachfragen. Sein Dank gilt auch der sächsischen Bildungsagentur Leipzig und der Kommune. Eltern und Schüler haben sich durchs Interim mitnehmen lassen. Besonders freut ihn,  die Klassenstufe von den ersten vier Lehrern und 50 Schülern, sie sind alle noch da. Die Lehrer haben hohes Engagement gezeigt, lobt er ausdrücklich.  Er freut sich schon auf 2022, dann wird es das erste Abitur geben.

Beitrag vom 30.08.17