Seit letzten Mittwoch stehen sie fest – die Bildungsempfehlungen der Grundschulen

Wie wird sich der Anteil der Zugänge zum Gymnasium und zu den Oberschulen im kommenden Schuljahr verändern? Einige Grundschulen berichten von einem Plus von 6% bis 80%.
Foto: freepik.com
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Eine Bildungsempfehlung ist vor allem eines: eine Empfehlung. „Auf wessen Empfehlung würden Sie hören,“ fragt die Vorsitzende des Stadtelternrates Petra Elias und beantwortet die Frage gleich selbst. „Ich würde besonders auf den hören, dem ich vertraue.“

Wie es um das Vertrauensverhältnis zwischen Elternhaus und Schule stehe, wird sich im März zeigen. Dem Stadtelternrat gegenüber gaben je nach Schule zwischen 6% und 80% der Eltern an, dass sie nicht vorhaben, der Empfehlung zur Oberschule zu folgen. Es kommen chaotische Zeiten auf die Gymnasien zu, wenn die sächsische Bildungsagentur Leipzig und die Stadt Leipzig sich nicht darauf vorbereiten.

Frau Elias fordert die sächsische Bildungsagentur auf, ihre Lehrer in der Kompetenz das Vertrauen zu gewinnen, zu stärken. Eltern wollen auf Augenhöhe mit Lehrern sprechen. Sie möchten mit ihren Bedenken ernst genommen werden.

Die Berichte um eine Prügelei in der Nähe der Lene-Voigt-Schule ist nicht dazu angetan, dass Eltern ihr Kind gern auf eine Oberschule senden werden. Dass Jugendliche, besonders männliche, es schwer haben ihre Kräfte richtig einzusetzen, ist nichts neues. Wichtig ist, wie damit in den Schulen umgegangen wird. Hier möchte der Stadtelternrat die Schulleitungen zu mehr Transparenz ermutigen.

„Ich habe schon sehr gute Beispiele erlebt, wie Schulleiter schwierige Situationen gemeistert haben. Eltern am Schulalltag teilhaben zu lassen, öffnet die vermeintliche Black-Box Schule und lässt Vertrauen entstehen.“ Davon ist Frau Elias überzeugt.

Pressemitteilung des Stadtelternrates