Aus der KI-Verordnung der EU (AI Act) ergeben sich auch für gemeinwohlorientierte Organisationen (GWOs) Verpflichtungen: wer KI einsetzt, trägt Verantwortung, unabhängig von der Organisationsgröße oder Rechtsform. Die Pflichten staffeln sich dabei risikobasiert: Je höher das Risiko der KI-Anwendung für betroffene Personen, desto mehr Verpflichtungen entstehen. Um beim Einsatz von KI die Kontrolle zu bewahren sowie die Kosten, Risiken und eigenen Pflichten im Blick zu behalten, sollten GWOs sich frühzeitig informieren. Der Workshop bietet einen Einstieg in den AI Act und teilt Erfahrungen aus dem „KMI-Roots-Projekt“.
In diesem Workshop lernt ihr:
- Was GWOs zur neuen KI-Verordnung (AI-Act) wissen müssen
- Welche Verpflichtungen einzuhalten sind
- Tipps und Hinweise, wie sich die Verpflichtungen gut umsetzen lassen
Zielgruppe: mittlere/größere gemeinwohlorientierte Organisationen, insbesondere Leitungs-/ Entscheidungsebene
Level: mit oder ohne Vorerfahrung im Themengebiet
Referent/-innen:
- Lydia Niksch, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Leipzig
- Dr. Romy Woehlert, Beauftragte für Digitalisierung und Transformationsprozesse der Kindervereinigung Leipzig e. V.
Konkrete Fragen können vorab gesendet werden an: lydia.niksch@uni-leipzig.de
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe PraxisPerspektiven und findet im Rahmen des Projekts KMI-ROOTS statt.
Anmeldung
Anmeldung bei der Volkshochschule Leipzig: Welche Verpflichtungen ergeben sich für GWOs aus der neuen KI-Verordnung? – PraxisPerspektiven –